Ausbildung zum ZENlehrer Modul 10

 

geschlossene Gruppe

 

3 jährige Ausbildungsseminare zum ZENlehrer mit intensiver Meditationspraxis

 

Die Ausbildung zum Zen-Lehrer in Theorie und Praxis erstreckt sich über 3 Jahre.
Es finden 2 Module pro Jahr statt.
Um das Abschlusszertifikat zu erhalten, muss der Teilnehmer an allen Modulen anwesend sein. (mindestens 80 %). Es wird eine interne Prüfung durchgeführt.
Ziel der Ausbildung ist, dass Sie in der Lage sind eigene Schüler in der Zen-Praxis zu unterrichten und zu unterstützen.

 

Voraussetzungen:

Um an diesem Ausbildungskonzept teilnehmen zu können, sollten die Teilnehmer in der Lage sein ihre eigenen/persönlichen Themen zu reflektieren. Bei der Zen-Lehrer Ausbildung geht es nicht darum die Persönlichkeit und die Identität des Teilnehmers zu bearbeiten!
Diese innere Arbeit muss von den Teilnehmern gesondert geleistet werden (zum Beispiel in den Zen-Seminaren). Eine Bereitschaft sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und zu konfrontieren ist daher notwendig.
Um später das gelernte Wissen und die Techniken zu vermitteln, muss der Lehrer möglichst frei von eigenen Themen sein und in einer psychisch stabilen Persönlichkeitsverfassung. Er muss fähig sein, Verantwortung für die Begleitung seiner Schüler zu übernehmen.

 

Wir werden diese Zugangsvoraussetzungen nach eingegangener Anmeldung überprüfen.

Inhalt:

1. Ausbildungsjahr:

Vermittlung der „Zen-Technik“ in traditionellem Unterricht. Technische Details, Belehrungen und Philosophie werden vermittelt. Im Fokus stehen die Meditationstechniken Samatha und Vipassana.

 

2. Ausbildungsjahr:

Neuinterpretation und moderne Techniken der Zen-Praxis werden vermittelt. Meditationsebene Shunyata (Leerheit)

 

3. Ausbildungsjahr:

Die Teilnehmer lernen „hinter“ bestehende Bewusstseinsstrukturen zu schauen und lernen gezielte heilsame Strukturen aufzubauen. Diese Prozesse sind notwendig, um Schüler begleiten zu können. Meditationsebene Karuna (Mitgefühl)

 

Was bedeutet Zen-Lehrer?
Zen ist eine Strömung des Mahayana-Buddhismus, die in China ab etwa dem 5. Jahrhundert entstanden ist. Der Chinesische Begriff für Zen heißt Chan und stammt von dem Sanskrit Wort Dhyana ab. Dhyana bedeutet soviel wie „Zustand meditativer Versenkung“.
Zen ist also ein Weg, der den Menschen anleitet durch Übung in die Präsenz zu gelangen, den bewertenden Geist hinter sich zu lassen. Somit führt uns dieser Pfad zu unserem wahren Kern.

Thay wird in der Zen-Lehrer Ausbildung nach der Mahayana Tradition lehren. Die spezifischen Methoden dieser Tradition werden unterrichtet.
Bei der Zen-Praxis, die vermittelt wird, bedarf es keiner Buddhistischen Konfession und sie findet außerhalb von Ordination und Weihe statt (Laien-Zen).
Der Teilnehmer erlangt ein Junior-Zertifikat. Die Aufgabe eines Zen-Lehrers ist es Wissen in der Meditationstechnik zu vermitteln und seine Schüler verantwortungsbewusst zu begleiten. Alle Werkzeuge, die hierzu nötig sind, werden in dieser Ausbildung vermittelt. Der Teilnehmer muss zusätzlich zu Hause üben, um die spezifischen Werkzeuge verstehen zu können.

 

Daten

 

 

Datum:  10.11. - 12.11.2023

Buchungsnummer: 2023 KS 1.32
Beginn: Freitag 10.00 Uhr | Ende: Sonntag 12.00 Uhr
Leitung: Thay
Kosten: 315,- Euro/Wochenende, zzgl. Verpflegung und Übernachtung

 

 

Anmeldung zum Seminar