Basale Stimulation in der Sterbebegleitung - Teil 1

 

Basiskurs, Teil 1

Zielgruppe:

ehrenamtliche Hospizbegleiter in der Sterbebegleitung

Alltagsbegleiter

Angehörige

Seelsorger, Psychologen, Pflegekräfte

 


Irgendwann fällt jeder Sterbende Mensch in eine Art Wachkoma.

Dieses Wachkoma kann unter Umständen mehrere Tage gar Wochen lang dauern.
Besonders in dieser Phase der totalen Bewegungs- und Sprachlosigkeit fühlen wir uns als BegleiterInnen oft völlig überfordert, gehemmt und ängstlich. Können wir noch etwas für diese Menschen tun, dürfen wir etwas für diese Menschen tun?

Tatsächlich wissen wir, das besonders diese Menschen auf unsere Hilfe nicht nur angewiesen sind, sie brauchen unsere Hilfe, unsere Hände damit sie sich wieder selbst in ihrem abgespaltenen Körper fühlen können. Eine solche Abspaltung beeinflusst den selbst-organisierten Sterbeprozess negativ.

Durch basale Stimulation wird versucht, Berührungen verstehbar und akzeptabel zu machen.

Wir sprechen komatöse Menschen mit unterschiedlichen Kommunikationsformen über seinen Körper an, indem wir Impulse setzen.
Durch bewusst geplante, gezielte und einfühlsame Sinnesanregungen bieten wir dem Menschen die Möglichkeit sich und seiner Umwelt wieder zu erinnern

In dieser Fortbildung erfahren die Teilnehmer wie sich ein komatöser und sterbender Mensch innerlich fühlt, und er lernt, welche Möglichkeiten er hat sich ihm anzunähern.

 

Inhalt:

  • Theoretischer Input basale Stimulation
  • Anamnese mit Beobachtungs-und Wahrnehmungsübungen
  • Sensibilisierung der eigenen und fremden Bedürfnisse, Nähe-Distanz.
  • Haltung, Präsenz und Empathie-Entwicklung
  • Somatische Stimulation Oberkörper
  • Vibrations- und Gleichgewichtsstimulation

 


Daten

 


Buchungsnummer: 2026-BW-6.89
Datum: 02.10. - 04.10.2026
Beginn: 17:00 Uhr | Ende: 15:00 Uhr
Leitung: Dorothea Mihm
Kosten: 305,- Euro zzgl. Übernachtung und Verpflegung

Mindestteilnehmerzahl: 8 Teilnehmer

 

Anmeldung zum Seminar